Boden lockern – das richtige Gerät

Boden lockern - Gartenwerkzeuge - Gartentipp

Boden lockern – Gartenwerkzeuge

Mit einem durchlässigen Erdreich erleichtern Sie den Bodenlebewesen, die für den wertvollen Humus im Garten sorgen, ihre Arbeit. Bevor Sie starten, sollten Sie aber bedenken, dass das Erdreich keine gleichförmige Masse ist: Die unterschiedlichen Organismen und andere Lebewesen sind immer nur in bestimmten Schichten aktiv. Dieses Gefüge sollte nicht unnötig durcheinandergebracht werden. Bodenlebewesen, die in oberen Bereichen angesiedelt sind, dürfen nicht durch Umgraben in die tieferen Bodenschichten befördert werden und umgekehrt. Daher ist es nicht empfehlenswert, das Beet mit einem Spaten komplett umzugraben. Stattdessen nur den Boden lockern, ohne ihn umzuwenden. Dafür bieten sich verschiedene Gartengeräte an, wie Sauzahn, Grabegabel und Grubber.

Den Boden vorbereiten – Boden lockern

Der Sauzahn besitzt eine Klinge, die Sie zur Bodenvorbereitung durch das Beet ziehen. Am besten gehen Sie dabei kreuzweise vor, indem Sie Längsrillen und Querrillen ziehen. Sie erzeugen so eine Art Gittermuster im Boden. Die Grabegabel ist hervorragend geeignet zum Boden lockern, um das Erdreich vertikal zu lockern. Stechen Sie dazu in das Beet und bewegen Sie die Gabel hin und her, bevor Sie das Gerät wieder aus dem Boden ziehen. Auf diese Art und Weise bearbeiten Sie das gesamte Beet. Das Erdreich wird so hervorragend belüftet, ohne die Bodenschichten dabei durcheinanderzubringen. Der Grubber, auch Kultivator genannt, dringt nicht so weit in den Boden ein wie der Sauzahn oder die Grabegabel, reicht aber zum Auflockern eines bepflanzten Beetes völlig aus. Tiefer reichende Geräte können schnell die Wurzeln von Pflanzen beschädigen. Diese Gefahr besteht nicht beim Einsatz des Grubbers. Außerdem lassen sich mit ihm im gleichen Arbeitsgang Unkraut, Wurzelreste und Steine entfernen. Nach dem Boden lockern ziehen Sie das fertig gelockerte Beet mit dem Rechen ab.

Gartentipps: GR, Bild: 123RF.

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