Pflanzenvielfalt im eigenen Garten

Farbenfrohe Pflanzenvielfalt im eigenen Garten

Pflanzenvielfalt im eigenen Garten

Farbenfrohe und abwechslungsreiche Pflanzenvielfalt wie in einem Bauerngarten, in dem die verschiedensten Zier- und Nutzpflanzen harmonisch vereint sind – so stellen sich viele Menschen ihren Traumgarten vor. Niedrige Buchsbaumhecken, Gemüse und Kräuter, bunte Stauden, Flieder, ein paar Obstbäume und dazu duftende Rosen gehören zum Bild einer perfekten Idylle, die zum Verweilen und Entspannen einlädt. Die Pflanzenvielfalt, die das Bild eines Bauerngartens oder auch der englischen Cottagegärten bestimmt, lässt sich auch in einem kleinen Garten umsetzen. Der Charme, der von einem solchen Garten ausgeht, wird vor allem durch die gelungene und wie zufällig wirkende Kombination von vielen verschiedenen Pflanzen bestimmt. Dazu kommen noch einige prägende ländliche Elemente wie ein Holzzaun oder eine Bank vor dem Haus.

 Pflanzenvielfalt: Vieles ist möglich

Ein Garten, der sich an das Bild der ländlichen Gärten anlehnt, ergänzt mit Elementen, die nicht zu einem typischen Bauerngarten gehören, ist besonders abwechslungsreich. Er bietet nicht nur den Besitzern besondere Freude, sondern auch der Tierwelt. Schön ist zum Beispiel ein Teich, in dem sich die Wolken spiegeln und der Tiere anlockt. Durch eine artenreiche Uferbepflanzung wird er gut in den Garten eingebunden. Auch die mit Rosen berankte Gartenlaube ist kein typisches Element des Bauerngartens, doch sie passt mit ihrer romantischen Ausstrahlung sehr gut dazu. Sie bietet die Möglichkeit, nach der Arbeit, umgeben von Pflanzen und zartem Blütenduft, zu entspannen. Für Gartenbesitzer mit Entdeckerfreude und Sinn für Delikatessen bietet es sich an, Wildobst zu pflanzen. Dazu gehören verschiedenste fruchttragende Gehölze, die bisher nur wenig genutzt oder kaum züchterisch bearbeitet wurden. Für eine Pflanzenvielfalt in größeren Gärten geeignet sind zum Beispiel Quitten, Mispeln oder Schwarzer Holunder, der früher häufig in Bauerngärten zu finden war.

Kleine Gärten optimal gestalten

Pflanzenvielfalt mit Rosen - Rosenpflege

Pflanzenvielfalt mit Rosen – Rosenpflege

Es lohnt sich, die Gestaltung des Traumgartens gemeinsam mit einem Landschaftsgärtner zu planen und umzusetzen – so kann es gelingen, dass auch ein Garten, der sich mitten in der Stadt befindet, ländlich und sehr natürlich wirkt. Die Experten aus dem Garten- und Landschaftsbau wissen, wie man auch kleine Gärten so gestaltet, dass möglichst viele Wünsche und Vorstellungen der Besitzer verwirklicht werden können. Sich schlängelnde Wege zum Beispiel können den Garten größer wirken lassen als er ist, eine Pergola für Kletterpflanzen bringt Höhe in die Gestaltung, genauso wie kleine Bäume und mit blühenden Clematis umrankte Torbögen.

Fachkenntnisse nutzen

Nicht nur bei der Anlage von Gestaltungselementen wie einem naturnahen Teich oder einer romantischen Terrasse ist es sinnvoll, die Arbeit Fachleuten zu überlassen. Auch bei der Planung der Bepflanzung lohnt sich die Unterstützung durch Experten, wenn ein Garten neu geplant oder umgestaltet wird. Damit sich die Gehölze und Stauden gut entwickeln, gilt „Die richtige Pflanze am richtigen Platz“. So müssen unter anderem die Boden- und Lichtverhältnisse berücksichtigt werden. Auch Grenzabstände können eine Rolle spielen, zum Beispiel beim Pflanzen von Hecken oder Bäumen nah am Nachbargrundstück. Die erlaubten Abstände zur Grenze sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Besonderes Augenmerk gilt den Pflanzen, die optisch gut zusammenpassen, aber nicht immer die gleichen Ansprüche haben. Ein typisches Beispiel sind Rosen und Lavendel. Sie werden oft als ideale Partner empfohlen, auch weil angenommen wird, dass Lavendel wegen seiner ätherischen Öle Blattläuse fernhält und so die Rosen schützt. Rosen und Lavendel haben ähnliche Ansprüche, was das Licht betrifft, denn beide lieben die Sonne. Rosen benötigen jedoch, anders als Lavendel, einen gut gedüngten Boden. Sollen die Pflanzen kombiniert werden, ist deshalb etwas Abstand zwischen ihnen sinnvoll.

Schöne Pflanzenvielfalt mit Sträuchern und Gräsern

Pflanzenvielfalt mit Sträuchern und Gräsern

Pflanzenvielfalt: Pflanzengruppen mischen

Ein an Pflanzen reicher Garten, in dem neben Gemüsepflanzen und Kräutern auch Stauden, Gräser, Ein- und Zweijährige, Blumenzwiebeln, Bäume, Kletterpflanzen und Sträucher wachsen, ist nicht nur für Menschen ein Genuss. Tiere profitieren ebenfalls von der Pflanzenvielfalt, vor allem, wenn auch auf Gehölze geachtet wurde, die wie die Vogelbeeren oder Zieräpfel kleine Früchte tragen, die für Vögel eine gute Nahrungsquelle in der kalten Jahreszeit sind. Zu einem größeren artenreichen Garten, der auch für Tiere viel zu bieten hat, gehören außerdem Bienennährgehölze wie Felsenbirne (Amelanchier), Brombeeren (Rubus fruticosus) und die schon sehr früh blühenden Kornelkirschen (Cornus mas). Diese Gehölze erfreuen gleich zweimal: Sie bereichern den Garten mit ihren schönen Blüten im Frühjahr und mit leckeren Früchten im Spätsommer.

Gartentipps: BGL, Bild: BGL.

Hier geht’s zurück zu unseren Gartentipps.

 

Weitere Interessante Artikel

 

Kommentare