Formgehölze schneiden

Buchsbaum: Formgehölze schneidenDie richtige Herangehensweise beim Formgehölze schneiden

Kugelige Buchsbäume und pyramidenförmige Hecken sind kein Hexenwerk, sondern können auch in Ihrem Garten als Blickpunkt fungieren. Formgehölze wie Eibe und Buchsbaum können je nach Wunsch zu einem Zylinder, Kegel oder einer Pyramide geformt werden. Auch Tierfiguren und dergleichen sind möglich. Am besten geeignet für den Formschnitt ist eine Handheckenschere, da bei der Benutzung von Maschinen schnell Fehler passieren können. Doch seien Sie vorsichtig bei der Umsetzung Ihrer kreativen Ideen. Zunächst sollten Sie die von Ihnen angestrebte Form grob vorschneiden. Anschließend sollten Sie auf einige Meter Abstand gehen und das erste Ergebnis genau betrachten, bevor sie mit der Bearbeitung des Formgehölzes fortfahren.  Grundsätzlich sollte der Blick aus der Ferne möglichst oft zwischendurch eingeschoben werden, so sieht man gleich auf einem Blick, wo noch nachgearbeitet werden muss.

Je öfter übrigens so ein Schnitt durchgeführt wird, desto dichter wird der Wuchs der Pflanze. Beim Buchsbaum z.B. erfolgt der Hauptschnitt im März und wird im September wiederholt. Falls nötig wird im Sommer die Form korrigiert. Nach Möglichkeit sollte bei bedecktem Himmel geschnitten werden, damit die frischen Schnittflächen nicht verbrennen können. Eins müssen sie jedoch beim Formgehölze schneiden immer mitbringen – Geduld. Bei der Entstehung beispielsweise einer Kugel oder Säule kann es bis zu zwei Jahre dauern, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Buchsbaum, Ilex, Eibe und Wacholder vertragen nicht nur den Formschnitt sehr gut, sondern profitieren auch noch regelrecht davon. Zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt, beugt er Krankheiten vor und führt zur Verjüngung der Pflanze.

Runde BuchsbäumeFormschnitt bei Laub abwerfenden Bäumen und mobile Kunstwerke

Weniger bekannt ist, dass auch Laub abwerfende Gehölze wie Rotbuche, Zierapfel,  Weißdorn, Liguster und japanische Azaleen für einen Formschnitt geeignet sind. Auch diese sollten zweimal im Jahr geschnitten werden, um im Laufe der kommenden Jahre die gewünschte Form zu erreichen. Formgehölze können übrigens auch wunderbar in Pflanzkübeln gedeihen. Dies hat den Vorteil, dass die zukünftigen Kunstwerke leicht von einem Standort an den anderen transportiert werden können und so immer wieder neu zusammengestellt werden können. Außerdem machen sie sich gut am Eingangsbereich des Hauses oder Gartens.

Grundsätzlich sollte beim Formgehölze schneiden lieber weniger als mehr geschnitten werden. Das fördert nicht nur die dichte Oberfläche, sondern verhindert auch Fehlentwicklungen der Pflanze.

Gartentipp: IR. Bild: 123RF.

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