Hülsenfrüchte im Garten – Spezial Kichererbsen

Hülsenfrüchte im Garten: Kichererbsenpflanze

Hülsenfrüchte im Garten: Kichererbsenpflanze

Hülsenfrüchte gehören zu den Schmetterlingsblütlern und sind nicht nur aufgrund ihrer Verwendung in der Küche unter Gartenfreunden sehr beliebt. Sie haben auch noch den Vorteil, dass sie den Luftstickstoff binden können und ihn mit Hilfe der Knöllchenbakterien in der Erde anlagern. Zu den wichtigsten in Hülsenfrüchten enthaltenen Nährstoffen gehören Kalzium und Magnesium. Außerdem ist der Eiweißanteil recht hoch und der Fettanteil gering.

Hülsenfrüchte pflanzen

Zu den am häufigsten in heimischen Gärten kultivierten Hülsenfrüchten gehören die Buschbohnen, die Stangenbohnen, die Erbsen und die Dicken Bohnen. Die meisten Sorten mögen einen sonnigen und luftigen Standort, ohne jedoch Zug zu bekommen. Für die Stabilität benötigen einige Arten eine Rankhilfe, wie zum Beispiel die Stangenbohnen. Buschbohnen hingegen reicht eine etwa 50 cm hohe Stütze. Weitere Arten von Schmetterlingsblütlern sind die Linse und die Lupine. Letztere wird vor allem in Stauden- und Sommerbeeten angebaut. Häufig wird sie auch als Gründüngerpflanze genutzt.

Bei den Hülsenfrüchten wird zwischen Grünernte und Trockenernte unterschieden. Ersteres ist der Fall, wenn das Gemüse frisch verwendet wird, wie zum Beispiel bei Zuckerschoten, Buschbohnen und Grünen Bohnen. Andere Sorten wie die Kichererbsen und Linsen werden getrocknet und erst später für den Verzehr zubereitet.

Allen Schmetterlingsblütlern ist gemein, dass sie fünfzählige Blüten haben, aus denen sich nach der Blütezeit Hülsen entwickeln, in denen die Samen heranreifen.

Hülsenfrüchte: Kichererbsen ziehen

Kichererbsen können etwa vier Wochen vor dem letzten Frost im Haus vorgezogen werden. Danach ist auch eine Kultivierung im Freiland möglich. Die frühe Aussaat ist durch die lange Kulturzeit bedingt, die gern 100 Tage dauern kann. Es ist empfehlenswert, kompostierbare Anzuchttöpfe zu verwenden, da sich die Keimlinge nur schlecht umtopfen lassen. So kann der gesamte Topf später in den Garten gepflanzt werden.

Die Saat wird an einem sonnigen Standort, wie zum Beispiel auf der Fensterbank, etwa 2-5 cm tief in die Erde gesät und angegossen. Wird die Erde feucht gehalten, erscheinen die ersten Keimlinge nach etwa zwei Wochen. Sobald die Setzlinge 10-12 cm groß sind, können sie an einen sonnigen Standort im Garten gepflanzt werden. Der Boden sollte gut durchlässig und mit etwas Kompost vorbereitet worden sein. Der Pflanzabstand beträgt etwa 12-15 cm und der Reihenabstand 50-60 cm.

Bei Trockenheit sollten die Pflanzen gegossen werden, ohne jedoch das Blattgrün und die Blüten zu benetzen. Dies verhindert das Auftreten von Mehltau und das Abbrechen der Blüten. Sind die Schoten reif, sollte weniger gegossen werden. Die verwelkter Pflanzen werden komplett abgeerntet und an einem warmen und trockenen Standort aufgehangen. Sobald sich die Schoten öffnen, können die Samen abgesammelt werden.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF.

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