Kompost umschichten

Kompost umschichten: Komposterde sieben

Kompost umschichten: Komposterde sieben

Kompost umschichten bei starkem Geruch

Wenn der Kompost unangenehm zu riechen beginnt, stimmt etwas mit dem Feuchtigkeitsgehalt darin nicht. Dann sollte dringend etwas unternommen werden. Der Kompost muss gelockert und belüftet werden sowie ordentlich durchmischt werden. Daher ist eine Umsetzung unvermeidlich. Mit dem richtigen Werkzeug ausgestattet, wie einem Spaten oder einer Spartengabel und Gummihandschuhen sowie eventuell einen Atemschutz für Allergiker, kann es an die Arbeit gehen. Beim Kompost umschichten, also Umsetzen sollte darauf geachtet werden, dass alles gut durchmischt wird, das bedeutet, zu trockenes Material wird mit feuchtem durchmischt und zu feuchtes Material mit trockenem. Außerdem kann bei der Gelegenheit Material entfernt werden, welches versehentlich auf dem Kompost gelandet ist und eher schlecht verrottet. Dazu gehören z.B. Kohlstrünke und Zitrusschalen.

Kompost umschichten zum Aussieben

Doch auch wenn mit dem Kompost alles in Ordnung ist, kann es ab und an erforderlich sein, die Erde von gröberen organischen Materialien zu trennen. Diese Arbeiten werden meist im Februar oder März durchgeführt. Hierbei wird der Kompost Schicht für Schicht abgetragen und durch ein Sieb geworfen. Dadurch wird sehr feine Erde gewonnen und die gröberen Pflanzenteile können aussortiert werden oder später erneut auf dem Kompost landen. Auch Steine werden bei dieser Gelegenheit gleich mit entfernt.

Die feingesiebte Komposterde kann anschließend auf den Beeten, dem Frühbeet oder dem Gewächshaus ausgebracht werden. Besteht kein Bodenfrost, kann der Kompost mit einer Harke in die oberste Erdschicht eingearbeitet werden. Zum Schluss kann der Kompostbehälter überprüft werden, denn eventuell kann es erforderlich sein, dass er repariert oder ersetzt werden muss.

Kompost umschichten

Kompost umschichten mit zwei Kompostanlagen

Beachtenswertes beim Kompostieren

Es ist außerdem empfehlenswert, von vornherein zwei Kompostanlagen zu besitzen. Denn sobald der Komposthaufen voll ist, so muss er zunächst einige Zeit lang ruhen. In dieser Zeit kann der zweite Komposthaufen genutzt werden.

Der ideale Standort für einen Kompost befindet sich im Schatten oder Halbschatten und sollte außerdem windgeschützt sein.

Auch an eine Abdeckung des Komposts muss rechtzeitig gedacht werden. Die Abdeckung sollte so beschaffen sein, dass zwar etwas Feuchtigkeit hindurch kommt, aber der Kompost nicht komplett durchnässt werden kann. Ideal ist ein altes Gartenvlies. Alternativ können zum Schutz auch Starkzehrer direkt auf dem Kompost angebaut werden. Zu ihnen gehören Gurken, Zucchini oder Kürbisse. All diesen Pflanzen ist gemein, dass sie großblätterig und schnellwachsend sind.

Tipps: IR. Bild: 123RF.

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