Krokusse umsetzen – ein Kinderspiel

Krokusse auf der Wiese

Krokusse auf der Wiese

Die bunten Frühlingsboten sind nicht nur im Garten beliebt, sondern gedeihen auch wunderbar in Kübeln und Balkonkästen. Doch wohin damit, wenn Platz für neue Pflanzen geschaffen werden muss? Schließlich leiten die Frühblüher die Gartensaison ein und bekommen schon bald von einer Vielfalt an bunt blühenden Gewächsen Konkurrenz.

Neuer Standort

Krokusse müssen nicht stets an ein und derselben Stelle im Boden verbleiben. Man kann sie ohne weiteres an einen anderen Standort umsetzen. Dies bietet sich besonders in Balkonkästen und in Terrassenbeeten an. So wird Platz für Sommerblumen geschaffen. Der ideale Zeitpunkt für das Umsetzen ist unmittelbar nach der Blütezeit. Hierfür werden zunächst die welken Blätter abgeschnitten, ohne jedoch das restliche Grün zu entfernen. Dieses benötigt die Knolle, um Reservestoffe zu bilden. Erst wenn die restlichen Blätter verschwunden sind, kann der Krokus aus der Erde geholt werden. Jetzt können auch die sogenannten Brutzwiebeln, die Tochterzwiebeln der Krokusse, bei Bedarf von der Mutterpflanze getrennt werden. Haftende Erdreste werden vorsichtig entfernt und die Knollen trocken und kühl gelagert. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass das Lagerungsgefäß entsprechend beschriftet wird, um Verwechslungen beim Auspflanzen zu vermeiden.

Im Herbst umpflanzen

Erst im Herbst werden die Krokuszwiebeln an den neuen Standort verpflanzt. Dabei ist darauf zu achten, dass den Bedürfnissen dieser Pflanze entsprochen wird. So sollte der Boden gut durchlässig sein, um Staunässe zu vermeiden. Die Zwiebeln werden etwa 8 cm tief in die Erde gesetzt. Ein Angießen ist nicht notwendig, da im Herbst genug Feuchtigkeit zur Verfügung steht und auch die Knolle genug Feuchte besitzt. Im nächsten Frühjahr erwartet uns dann wieder ein farbenprächtiger Vorbote der kommenden Pflanzsaison.

Tipps: IR, Bild: 123RF

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