Margeriten teilen

Margerite - Leucanthemum

Margerite – Leucanthemum

Die frostempfindlichen Margeriten gehören zu den sommerblühenden Stauden. Sie haben den Hang zum Größenwachstum und können daher im Oktober geteilt werden. Staudengewächse lassen sich gut teilen und verkraften diese Prozedur ohne Probleme. So kann die Margeriten-Pracht im eigenen Garten ganz einfach vermehrt werden.

Vorgehensweise beim Margeriten teilen

Bei der Teilung der Margeritenstauden muss beachtet werden, dass das richtige Werkzeug verwendet wird. Ein scharfes Messer und eine Grabgabel sind ideal für diese Arbeit. Um die Wurzeln nicht zu beschädigen, wird vorsichtig mit der Grabgabel die Pflanze aus dem Erdreich gehoben. Zusätzlich kann der Boden rund um die Pflanze zuvor gut gelockert werden. Die Teilung der Margarete erfolgt mit einem scharfen Messer oder einem Spaten. Bei Letzterem kann es jedoch zu Quetschung im Wurzelbereich kommen. Je nach Größe der Margeriten kann der Wurzelballen in mehrere Teile geteilt werden. Die einzelnen Stücke werden getrennt voneinander in ein zuvor von Steinen und Unkraut befreitem Beet eingegraben. Anschließend werden die Margeriten angegossen und der Boden fortan feucht gehalten. Sind bei der Teilung der Margeriten sehr kleine Stücke entstanden, können diese auch in Anzuchtgefäßen gepflanzt werden.

Die Margerite kann auch leicht durch Samen vermehrt werden, wobei einjährige Pflanzen direkt im Frühjahr ausgesät werden, wohingegen die Staudenpflanzen unter Glas vorgezogen werden müssen.

Pflege von Margeriten

Margeriten benötigen einen hellen Standort. Obwohl Margeriten auch im Halbschatten gedeihen, wirkt sich das jedoch negativ auf ihre Blühwilligkeit aus. Der Boden sollte mit Kompost angereichert werden, oder eine nährstoffreiche Gartenerde verwendet werden. Von Frühjahr bis August können zusätzliche Düngergaben erfolgen. Besonders schwere Böden sollten mit Sand gemischt werden. Beim regelmäßigen Ausputzen werden welke Blüten und Triebe entfernt. Auch die regelmäßige Wasserzufuhr darf nicht vergessen werden, besonders bei Margeriten in Kübeln. Gegossen wird an heißen Tagen zweimal täglich, einmal morgens und einmal abends. Der Pflanzenballen darf nie ganz austrocknen.

Spätestens Ende Oktober, sobald Frost droht, müssen die Margeriten ins Haus geholt werden. Sie vertragen keinen Frost. Einzig winterharte Margeritenstauden können im Beet überwintern. Im Frühjahr erfolgt die Auspflanzung, sobald kein Nachtfrost mehr droht. Es hat sich bewährt, die Margeriten langsam an die Außentemperaturen zu gewöhnen, indem man sie an sonnigen Tagen raus stellt und abends wieder ins Haus holt.

Texte Gartentipps: IR, Bild: 123RF

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