Radieschen im Garten anpflanzen

Radieschen anbauen und ernten

Radieschen (Raphanus sativus)

Radieschen (Raphanus sativus)

Herkunft: unbekannt; in Europa seit dem 16. Jahrhundert

Habitus: einjährige Pflanze; Wuchshöhe ca. 10 cm

Aussaat: März bis September

Sammelgut: Knolle

Verwendung: frisch auf Brot oder im Salat

Ernte: Mai bis Oktober

Radieschen aussäen und pflegen

Der Standort für Radieschen kann sonnig bis halbschattig gewählt werden. Der Boden sollte durchlässig und nährstoffreich sein. Kompostdünger ist gut geeignet, es darf aber nicht überdüngt werden, da sonst die Radieschen klein bleiben. Außerdem sollte der Kompost nicht zu tief in die Erde eingearbeitet werden, da Radieschen Flachwurzler sind. Der Reihenabstand bei der Aussaat im Freiland ab dem Monat März sollte 15 cm betragen. Nach einer Woche keimt der Saat. Die Keimlinge sollten auf 3 – 5 cm vereinzelt werden. Der Boden muss feucht gehalten werden, jedoch darf er auch nicht zu nass werden, denn Radieschen vertragen übermäßige Nässe genau so schlecht wie eine Austrocknung. An sehr zugigen Stellen kann das Beet mit Brettern oder Ähnlichem geschützt werden.

Im Garten kann alle vier Wochen zwischen März und September neu ausgesät werden. Wegen der Fruchtfolge sollten jedoch nach vier Jahren keine Kreuzblütler mehr am selben Standort angebaut werden. Auf dem Balkon lassen sich die kleinen Radieschen aufgrund ihrer geringen Größe ebenfalls gut anbauen. Frische Blumenerde und regelmäßiges Gießen versprechen bereits nach einem Monat die ersten Ernteerfolge. Auch ein Winteranbau im Gewächshaus ist möglich.

Im Freiland kann ab Mai bis in den September hinein geerntet werden. Das hängt natürlich davon ab, wie oft und wann im Jahr ausgesät wurde.

Radieschen in Mischkultur

Zahlreiche Pflanzenarten eignen sich für eine Mischkultur mit Radieschen: Erbsen, Bohnen, Kapuzinerkresse, Spinat, Mangold, Karotte, Kopfsalat, Tomate, Kohlrabi, Erdbeeren, Zucchini und Kohl. Nicht zu empfehlen ist die Kombination mit Wassermelone, Zwiebeln,Basilikum und Gurken.

Um Schädlingen vorzubeugen sollte regelmäßig Unkraut gejätet werden. Durch das Auflockerns des Bodens dabei, werden Erdflöhe gestört. Auch Knoblauchpflanzen in der Nähe sollen helfen. Gegen die Larven der Kohlfliege hilft das regelmäßige Auflockern des Erdreichs ebenfalls.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF

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