Pflanzenporträt: Ringelblume

Ringelblume: Pflanzenportrait

Ringelblume – Calendula officinalis

Ringelblume (Calendula officinalis)

Vorkommen: ursprünglich vermutlich aus dem Mittelmeerraum

Habitus: einjährige, krautige Pflanze; Wuchshöhe 30 bis 70 cm

Blüte: Blütenkörbe; Gelb

Frucht: Achänen; Verbreitung durch Anhaften am Fell von Tieren, durch den Wind und durch Ameisen

Besonderheiten: pharmazeutische Nutzung in Salben, Tees und Tinkturen; Verwendung bei Hautentzündungen, Ausschlägen und für die Wundheilung

Blütezeit: Juni bis Oktober

Ansprüche und Pflege der Ringelblume im Garten

Die Ringelblume ist eine hervorragende Bienenweide. Sie eignet sich gut für den Bauerngarten und Blumenwiesen und kann sowohl in Beeten als auch in Kübeln kultiviert werden. Die Aussaat der Ringelblume findet von Mai bis Oktober statt. Der Standort kann sonnig oder halbschattig sein. Die Pflanze stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Ideal ist jedoch ein nährstoffreicher Boden, in dem etwas Sand oder Lehm eingearbeitet wird. Vor der Aussaat wird der Boden mit einer Hacke gelockert und anschließend die Saat mit einem Abstand von 10-15 cm in eine 2-3 cm tiefe Furche gegeben. Anschließend wird vorsichtig gewässert, ohne dass die Samen gleich wieder ausgespült werden. Bei frühen Aussaaten der Ringelblume empfiehlt sich das Vorziehen im Gewächshaus oder Frühbeet. Dabei ist darauf zu achten, dass regelmäßig gelüftet wird, um Pilzbildung zu vermeiden. Bei der Kultivierung in Kübeln ist eine Drainageschicht aus Kies oder Tonscherben erforderlich, um den Wasserabfluss zu gewährleisten. Bei der Pflege der Ringelblume ist darauf zu achten, dass insbesondere an heißen Sommertagen gegossen wird. Bei entsprechender Vorbereitung des Beetes ist eine Düngung nicht erforderlich. Verblühtes kann regelmäßig abgeschnitten werden und auch Unkraut sollte zwischendurch beseitigt werden. Das Wachstum und die Blühwilligkeit werden übrigens durch das regelmäßige Abknipsen der Blüten gefördert.

Vermehrung und Schädlinge der Ringelblume

Die Vermehrung der Ringelblume findet durch Selbstaussaat statt. Man kann aber auch im Herbst die Samen der Pflanze entnehmen und trocken und kühl aufbewahren, um im folgenden Jahr neu auszusäen.

Ein gutes Mittel gegen Blattläuse ist die Pflanzung von Lavendel in der Nähe oder zwischen den Ringelblumen. Diese mögen die Plagegeister nicht sonderlich. Auch das Besprühen mit Brennnesselsud hilft gegen Blattläuse. Eine mehrmalige Anwendung ist jedoch anzuraten. Ringelblumen selber halten übrigens auch viele Schädlinge fern. Außerdem lockern die tief ins Erdreich ragenden Pfahlwurzeln den Boden. Die Pflanze trägt übrigens auch als Gründüngung zur Bodenverbesserung bei.

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Gartentipps: IR. Bilder: 123RF.

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