Frühlingsblüher Strahlenanemone: Blüte und Vermehrung

Strahlenanemone - Anemone Blanda

Die Strahlenanemone (Anemone Blanda) blüht im Frühling.

Strahlenanemone (Anemone blenda)

Vorkommen: gemäßigtes Eurasien; Wälder, Gehölzränder

Habitus: Zwiebelgewächs; 10 bis 25 cm

Blüte: sternförmig; 3-4 cm; weiß bis blau

Früchte: Fruchtstand mit Nüsschen im Mai

Verwendung und Besonderheiten: giftig

Blütezeit: März-Mai

Ein schöner Frühlingsblüher: die Strahlenanemone

Die Strahlenanemone (Anemone blenda) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist sehr gut geeignet für Steingärten, Wiesen und Staudenrabatten. Von September bis Oktober können die Blumenzwiebeln gepflanzt werden. Zuvor sollten die Knollen eine Nacht im Wasser aufweichen. Sie kommen anschließend ca. 5-10 cm tief in einem Abstand von 10 cm in den Boden. Eine dünne Schicht Kompost kann im Herbst aufgetragen werden. Die Kultivierung im Topf ist ebenfalls kein Problem.

Standort für die Strahlenanemone

Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Die Strahlenanemone verträgt sehr gut die Frühlingssonne. Eine spätere Beschattung durch Laubgehölze entspricht dem natürlichen Lebensraum der Pflanze. Sie mag nährstoffreiche und mäßig feuchte Böden. Wie alle Zwiebelpflanzen verträgt sie keine Staunässe. Daher kann der Boden gerne Steinchen enthalten, durch die nach längeren Regenfällen das Wasser schnell abziehen kann. Eine zusätzliche Düngung ist nicht zwingend erforderlich. Die Strahlenanemone ist insgesamt sehr pflegeleicht und benötigt abgesehen von etwas Wasser in langen Trockenperioden keine zusätzliche Pflege. Die Pflanze blüht spätestens im zweiten Jahr nach der Pflanzung. Die Blüten erinnern stark an die der Margariten. Strahlenanemonen gibt es in zahlreichen Farbvarianten von Weiß über Rosa und Violett bis zu Blau. Die Saatmischung ist aber nicht immer sortenecht, so dass verschiedene Schattierungen auftreten können.

Vermehrung der Strahlenanemone

Nach der Blütezeit ziehen die Pflanzen im Juni und Juli ein. Die Vermehrung der Strahlenanemone erfolgt durch Knollenteilung und Selbstaussaat. In der Natur verbreitet die Ameise die mit Lyosomen ausgestatteten Samen. Die Strahlenanemone breitet sich als Bodendecker auch schnell selbst aus und bildet bald einen regelrechten Blütenteppich. Sie produziert viele Samen. Man kann man bei der Vermehrung nachhelfen, indem man nach der Blüte im Sommer die Knollen teilt. Die jungen Nebenknollen werden einfach in die Erde gesetzt.

Da die Strahlenanemone Temperaturen bis -20 °C gut übersteht, kann sie somit im Garten überwintern.

Gartentipps: IR, Bild: 123RF.

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