Schattenrasen anlegen: Saftiges Grün für dunkle Ecken

Eine schöne Grünfläche bildet das Fundament eines jeden Gartens. Doch nur in den wenigsten Fällen ist es möglich, eine lückenlos grüne und saftige Rasenfläche zu säen. Das liegt in erster Linie an Bäumen und Sträuchern, die einen Schatten werfen und dem Rasen die Lichtzufuhr abschneiden. Das wiederum begünstigt einen Moosbefall und lässt die Grünfläche schnell zu einem unansehnlichen Fleckchen verkommen. Die Lösung: Schattenrasen anlegen. Was es dabei zu beachten gilt, haben wir für Sie in diesem Ratgeber zusammengefasst.

Wann lohnt sich Schattenrasen?

Wer einen Schattenrasen anlegen möchte, sollte einige Dinge beachten.

Wer einen Schattenrasen anlegen möchte, sollte einige Dinge beachten.

Wer einen Schattenrasen anlegen möchte, hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Rasensorten. In der Regel handelt es sich um nichts anderes als um eine Samenmischung mit bestimmten Sorten, die unter schwierigen Bedingungen dennoch gut gedeihen. Allerdings darf sich die Fläche nicht komplett im Schatten befinden. Sorgt beispielsweise eine Hauswand oder das dichte Geäst eines Nadelbaums dafür, dass nicht ein einziger Lichtstrahl das Saatgut erreicht, wird auch Schattenrasen an dieser Stelle nicht viel ausrichten können – zumal die Rasenwurzeln in unmittelbarer Nähe besagter Bäume kaum Wasser abbekommen. Hier lohnt es sich wohl eher, passende Bodendecker zu pflanzen, die mit schattigen Plätzchen wunderbar zurechtkommen. Efeu oder auch Johanniskraut eigenen sich hier perfekt zur Begrünung, da ihnen selbst extrem dunkler Schatten nichts ausmacht.

Was ist mit der Bodenbeschaffenheit?

Für gewöhnlich ist der Boden an schattigen Orten sehr feucht und bietet hervorragende Voraussetzungen für Moosbildung. Idealerweise lassen Sie vor der Aussaat eine professionelle Bodenanalyse durchführen oder besorgen sich ein entsprechendes Set aus dem Gartencenter, mit dem Sie anhand von Teststäbchen den pH-Wert des Bodens untersuchen. Optimal ist ein neutraler Wert zwischen 6 und 7.

Der richtige Zeitpunkt für die Aussaat

Die Aussaat sollte nach Möglichkeit im Frühjahr erfolgen, wenn das Laub der Bäume noch nicht allzu dicht ist. So bekommen die Samen zumindest noch ein paar Sonnenstrahlen. Zuvor müssen Sie den Boden gut auflockern, am besten bis zu einer Tiefe von etwa einem halben Meter. Tipp: Kaufen Sie nicht unbedingt immer gleich das günstigste Produkt! Markensamen sind in der Regel auch von besserer Qualität. Die perfekte Mischung beinhaltet ausdauerndes Weidelgras, Schwingelgras und Rispengras. Sollten sich bereits nach kurzer Zeit erste Lücken abzeichnen, säen Sie am besten direkt nach.

Bilder: 123RF

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